18 | Topographia vnd Eigentliche Beschreibung Der Vornembsten Stäte, Schlösser auch anderer Plätze und Örter in denen Hertzogthümer[n] Braunschweig vnd Lüneburg, vnd denen dazu gehörende[n] Grafschafften Herrschafften vnd Landen.

Frankfurt a. M., Matthäus Merians Erben, 1654 HAUM, Inv.-Nr. 4°KK 766 p Aufgeschlagen: Rosstrap auff dem Hartz – War auf ein gedoppelt Echo zu hören Matthäus Merian nach Conrad Buno Kupferstich Merian zeigt die Rosstrappe im Vordergrund, rechts vorn ist der mythische „Hufabdruck“ vom Pferd der Prinzessin Brunhilde markiert. Der Blick führt hinüber zur Teufelsmauer, […]

Die Rosstrappe: Farbkrepierung – unumkehrbare Veränderungen in der Farbschicht

Inv.-Nr. GG 624, Detailaufnahme Das Leinwandgemälde Rosstrappe aus dem Jahr 1769 zeigt ein Phänomen, das als Farbkrepierung bezeichnet wird. Durch feine Mikrorisse, die beispielsweise durch eine zu hohe relative Luftfeuchtigkeit oder durch den Kontakt mit zu scharfen Lösungsmitteln in der Farbschicht entstehen können, ändert sich die Lichtbrechung und die Malerei „vergraut“. Dadurch verliert sie partiell […]

17 | Die Rosstrappe, Fotografische Reproduktion der Rückseite

1769 Pascha Johann Friedrich Weitsch (Hessendamm 1723–1803 Salzdahlum) Öl auf Leinwand HAUM, Inv.-Nr. GG 624 Die Rückseite des Gemäldes weist eine genaue Angabe des Ortes auf: „Der Ross-Trap hinter Blanckenburg – am unter Haartz / die Bode geht unten an Felsen weg dahin / man nicht kommen kan von oben hinunter. / gemahlt 1769 P. […]

16 | Die Rosstrappe

1769 Pascha Johann Friedrich Weitsch (Hessendamm 1723–1803 Salzdahlum) Öl auf Leinwand HAUM, Inv.-Nr. GG 624 Von einer mit seitlichen Felsen gerahmten Senke führt der Blick zu den schroffen Abhängen der Rosstrappe am gegenüberliegenden Ufer der Bode. Zwei Wanderer machen sich auf unterschiedliche Weise das Naturdenkmal zu eigen: Während der eine zeichnet, weist der andere mit […]

Seit alters her waren die Menschen

Seit alters her waren die Menschen von der Rosstrappe fasziniert, einer gewaltigen Felsformation über dem tief eingeschnittenen Tal des Flusses Bode bei Thale im Harz. Eine Legende erzählt von Prinzessin Brunhilde, die auf der Flucht vor dem bösen Riesen Bodo war, der sie heiraten wollte. Ihr Schimmel soll mit einem gewaltigen Sprung den steilen Abgrund […]

Nächtliches Dorf mit brennendem Bauernhaus: Entdeckung einer früheren Bildkomposition

Inv.-Nr. GG 882, Infrarotaufnahme und Röntgenaufnahme mit nachgezeichneten Schiffsteilen Die Untersuchungen an dem Holztafelgemälde Nächtliches Dorf mit brennendem Bauernhaus aus der Zeit um 1763 offenbarten eine andere Bildkomposition unter der sichtbaren Gemäldeoberfläche, die frühere Darstellung zeigt ein sogenanntes Seestück. Die Infrarotaufnahme brachte im rechten unteren Bildbereich (s. Leuchtkasten links) ein Schiff mit gebrochenem Mast, sowie […]

13 | Nächtliches Dorf mit brennendem Bauernhaus

um 1763 Pascha Johann Friedrich Weitsch (Hessendamm 1723–1803 Salzdahlum) Öl auf Holz HAUM, Inv.-Nr. GG 882 Wahrscheinlich als Gegenstück zur Mondscheinlandschaft entstanden. Ähnliche Kompositionen kennt man vom holländischen Kleinmeister Egbert van der Poel (1621 – 1664). Weitsch muss in Salzdahlum oder Kassel ein Beispiel gesehen haben. In unserer Sammlung ist heute kein entsprechendes Gemälde mehr […]

12 | Mondscheinlandschaft

1763 Pascha Johann Friedrich Weitsch (Hessendamm 1723–1803 Salzdahlum) Öl auf Holz HAUM, Inv.-Nr. GG 626 Deutlich setzt sich Weitsch hier mit Aert van der Neer auseinander. Doch aus der reduzierten, stillen Atmosphäre des Holländers wird hier eine mit zahlreichen Motiven angereicherte Landschaft. Zum Mondlicht fügt er noch einen Stadt-Brand als besonderen Lichteffekt ein. Die wahrhaft […]

14 | Vorbild Mondscheinlandschaft

um 1650 Aert van der Neer (Gorkum um 1603–1677 Amsterdam) Öl auf Holz HAUM, Inv.-Nr. GG 361 Van der Neer war berühmt für geheimnisvolle Nachtlandschaften, die er in unzähligen Versionen malte. Er beherrschte die Kunst, Dunkelheit mit flottem Pinselstrich überzeugend hervorzurufen. Er malte v.a. für das holländische Bürgertum, im 18. Jahrhundert sammelten aber auch Fürsten […]

15 H | Kleine Schale „Hemmendorf“

Fürstenberg, 1763 – 1768 Bemalung: Pascha Johann Friedrich Weitsch (Hessendamm 1723–1803 Salzdahlum) Porzellan, Aufglasurfarben, Goldstaffierung Richard Borek Stiftung, Inv.-Nr. PO 03956-014 Small bowl “Hemmendorf” Fürstenberg, 1763 – 1768 Painting: Pascha Johann Friedrich Weitsch (Hessendamm 1723–1803 Salzdahlum) Porcelain, overglaze enamels, gold decoration Richard Borek Stiftung, inv. no. PO 03956-014