72 | Pascha Johann Friedrich Weitsch, der Vater des Künstlers

1797
Friedrich Georg Weitsch
(Braunschweig 1758–1828 Berlin)

Öl auf Leinwand. Auf dem Buchdeckel signiert: P J F Weitsch // Eta…74 // F…// …t.8 // ….7.7; HAUM, Inv.-Nr. GG 634

Weitsch blickt uns forschend an. Vor ihm liegt ein Blatt, auf dem er Kühe skizziert hat. Er arbeitet bis in die Abendstunden bei Kerzenschein, ein Zeichen für Fleiß und Ausdauer. Abgeleitet aus der barocken Sinnbildkunst konnte die Kerze a uch im übertragenen Sinn verstanden werden: Als Suche nach dem Wahren, dem Echten, dem Richtigen.

Pascha Johann Friedrich Weitsch, the Artist’s Father 1797 Friedrich Georg Weitsch (Brunswick 1758–1828 Berlin) Oil on canvas Signed on the cover of the book: P J F Weitsch // Eta…74 // F…// …t.8 // ….7.7 HAUM, inv. no. GG 634 Weitsch meets the viewer’s gaze with an inquiring look. The sheet on the table in f ront of him shows a sketch of cows. The artist is shown working late and by candlelight, a sign of diligence and perseverance. Drawing on Baroque symbolism, the candle could also be read as the quest for truth, authenticity and accuracy.